Mainboard-Test

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 Testfeld
Asus A7V133
Abit KT7ARAID
DFI AK75EC
MSI K7T-Turbo
Fazit



AMD kommt langsam, aber gewaltig. Mit leistungsfähigen und günstigen Prozessoren gelang es dem texanischen Chiphersteller in den vergangenen Jahren, seinen Marktanteil stetig auszubauen und Erzfeind Intel in die Schranken zu weisen. Doch welche Hauptplatine komplettiert das Erfolgsgespann? PC-Tipps hat vier aktuelle Boards verglichen.



 Vorüberlegungen

Zum Ärger der Anwender haben AMD und Intel dem tot geglaubten Sockel ein Comeback beschert. Slot-Hauptplatinen gehörten damit - nach nur einem dreiviertel Jahr - praktisch über Nacht zum Alteisen. Während Intel auf den Sockel 370 als Prozessor-Schnittstelle setzt, hat sich AMD für eine Eigenentwicklung, den so genannten Sockel A, entschieden.

Neue Prozessoren, insbesondere neue Prozessorrevisionen gibt es nur noch für die gesockelten Modelle. Folglich haben wir für unseren kleinen Test vier Sockel A-Hauptplatinen ausgewählt.

Für AMD-Prozessoren gibt es derzeit zwei Arten von Chipsätzen - die einen unterstützen brandneuen DDR-Speicher, die anderen arbeiten mit herkömmlichem SDRAM-Speicher. Für unseren Test haben wir nur Platinen ausgewählt, die normales SDRAM unterstützen. Der zurzeit populärste SDRAM-Chipsatz kommt von VIA und heißt KT133A. Er unterstützt alle wichtigen modernen Features wie zum Beispiel AGP4X oder vier USB-Ports.



Das Testfeld 

Die vier Platinen im Test arbeiten mit dem KT133A-Chipsatz von VIA und zeigen deshalb kaum Unterschiede im reinen Geschwindigkeitsvergleich.

Auch die Grundausstattung der Testkandidaten ist fast identisch. Alle Boards unterstützen AGP 4X, PC133-Speicher und DMA/100. Drei der vier Platinen haben einen Soundbaustein »onboard«. Jedes Board bringt zusätzlich noch ein paar eigene, interessante Features mit. Abit und MSI bieten optional RAID-Funktionalität. Damit können zwei Festplatten im Rechner zu einem logischen Laufwerke vereint werden. Vorteil: Die Geschwindigkeit beim Lesen und Schreiben ist deutlich höher. RAID ist auch eine gute Backup-Lösung. Das System kann so eingerichtet werden, dass alle Daten doppelt geschrieben werden. Quittiert eine Festplatte den Dienst, geht kein einziges Daten-Bit verloren.


Übertakten ist offenbar salonfähig geworden; keine bessere Sockel A-Hauptplatine kommt ohne einfache Overclocking-Features aus. Bei allen Kandidaten ist zumindest der Front-Side-Bus leicht über das BIOS modifizierbar. Auch die Spannung kann bei allen Mainboards im Test angepasst werden.





















Front-Side-Bus (FSB)

Die verschiedenen Teile im PC arbeiten mit unterschiedlichen Taktfrequenzen.
Diese können aber nicht frei eingestellt werden, sondern müssen ausgehend vom externen, dem so genannten Front-Side-Bustakt vervielfacht oder heruntergeteilt werden. Übliche FSB-Takte liegen heute bei 100 oder 133 MHz
Ausgehend vom FSB-Takt wird der Prozessortakt vervielfacht, zum Beispiel auf 350 MHz. Andere Komponenten gehen etwas gemächlicher zu Werke: Speicher verträgt nicht mehr als 133 MHz, AGP-Karten nur 66 MHz, PCI-Karten nur 33 MHz und ISA-Karten gar nur 10 MHz.



 Testfeld
Asus A7V133
Abit KT7A-RAID
DFI AK75EC
MSI K7T-Turbo-R
Fazit


31.03.2001 * © 1998-2001 Christian Gögelein/COMPUTEC MEDIA AG * Homepage: http://www.pc-tipps.de * Kontakt: webmaster@pc-tipps.de

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