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Der Mainboard-Hersteller Asus genießt hohes Ansehen. Qualität, Stabilität und das Übertaktungspotenzial der Platinen bestimmten in der Vergangenheit stets die Höhe der Messlatte für die Konkurrenz. Trifft das auch auf das A7V133 zu?
Asus A7V133
Das A7V133 ist ein typisches Asus-Board: Immer ein bisschen mehr als die Konkurrenz, immer irgendwo eine pfiffige Lösung. Die Hauptplatine hat eine gute Ausstattung. Besonders gut gefällt das passende USB-Slotblech, das Asus der Platine beilegt.
Zusätzlich packt Asus einen Promise-DMA/100-Controller, vier Lüfteranschlüsse und den typischen AGP-Pro-Slot aufs Board. Der DMA-Controller erlaubt den Einsatz von bis zu vier zusätzlichen IDE-Geräten im DMA/100-Modus (acht insgesamt). Der Promise-Chip ist leider kein vollwertiger RAID-Controller; er erlaubt lediglich die Betriebsart »Null«. Dieses so genannte Striping sorgt bei Einsatz von zwei Festplatten für eine deutlich höhere Schreib- und Lesegeschwindigkeit.
Die Spannungsversorgung der Platine ist aufwendig auf einer eigenen, senkrecht auf dem Mainboard stehenden Steckkarte neben dem Prozessorsockel untergebracht. Das schafft am Prozessorsockel Platz für große und runde Lüfter.
Das A7V133 ist neben den Platinen von Abit und MSI die beste Wahl für Übertakter: es besitzt sämtliche relevanten Overclocking-Features. Tuning-Freunde können den Front-Side-Bustakt praktisch frei wählen; Spannung und Multiplikator lassen sich flexibel einstellen, wahlweise per DIP-Switch oder im BIOS.
Kleinere Schwächen trüben aber das Gesamtbild.
Wer eine Voodoo5 einsetzen will, kann beim A7V133 den Promise-Controller nicht nutzen - die Karte blockiert die zwei IDE-Anschlüsse. Ein »Clear CMOS« Jumper, mit dem das BIOS in den Originalzustand versetzt werden kann, fehlt. Lediglich zwei Lötbrücken sind vorhanden, die mühsam mit einem Schraubenzieher verbunden werden müssen und noch dazu ungünstig hinter der Batterie platziert sind.
Problematisch ist auch die Installation des Promise-Controllers. Einsteiger verzetteln sich hier schnell
und ruinieren ihre Windows-Installation. Schließlich ist es nicht unbedingt ein gutes Zeichen, dass Asus einen mehrseitigen Problem-Löser ins Netz gestellt hat.
| Produktname |
A7V133 |
| Preis |
DM 349,- |
| Speicher |
3x SDRAM PC100/PC133 |
| Ausgänge Seriell/Parallel/USB |
2/1/4 |
| ISA/AMR |
-/1 |
| Software |
Treiber, PC-Cillin |
| Lüfteranschlüsse |
4 |
| Onboard sound |
Cirrus CS4299 (AC97) |
| Handbuch |
Englisch, gedruckt |
| Sonstige Ausstattung |
USB-Blende, Kabel |
| AGP/PCI-Slots |
AGP Pro 4X/5 |
| DMA-Modus |
DMA/100 |
| Front Side Bus |
90-145 MHz DDR |
| Einstellbar in X-MHz-Schritten |
1 |
| Spannung |
1.10 - 1.85 V |
| Multiplikator |
5.5-12.5 |
| BIOS |
Gut |
| Übertaktungsoptionen |
Sehr gut |
| Sonstige Eigenschaften |
- |
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| Ausstattung |
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| Übertaktung |
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| Praxis |
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Gesamt |
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| Positiv |
Üppige Ausstattung
Übertakter-Optionen
zusätzlicher DMA/100- IDE-Controller
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| Negativ |
Praxisprobleme
Umständliche Treiber-Installation
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Web: http://www.asuscom.de
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