Mainboard-Test

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Testfeld
 Asus A7V133
Abit KT7A-RAID
DFI AK75EC
MSI K7T-TurboR
Fazit



Der Mainboard-Hersteller Asus genießt hohes Ansehen. Qualität, Stabilität und das Übertaktungspotenzial der Platinen bestimmten in der Vergangenheit stets die Höhe der Messlatte für die Konkurrenz. Trifft das auch auf das A7V133 zu?



 Asus A7V133

Das A7V133 ist ein typisches Asus-Board: Immer ein bisschen mehr als die Konkurrenz, immer irgendwo eine pfiffige Lösung. Die Hauptplatine hat eine gute Ausstattung. Besonders gut gefällt das passende USB-Slotblech, das Asus der Platine beilegt.

Zusätzlich packt Asus einen Promise-DMA/100-Controller, vier Lüfteranschlüsse und den typischen AGP-Pro-Slot aufs Board. Der DMA-Controller erlaubt den Einsatz von bis zu vier zusätzlichen IDE-Geräten im DMA/100-Modus (acht insgesamt). Der Promise-Chip ist leider kein vollwertiger RAID-Controller; er erlaubt lediglich die Betriebsart »Null«. Dieses so genannte Striping sorgt bei Einsatz von zwei Festplatten für eine deutlich höhere Schreib- und Lesegeschwindigkeit.

Die Spannungsversorgung der Platine ist aufwendig auf einer eigenen, senkrecht auf dem Mainboard stehenden Steckkarte neben dem Prozessorsockel untergebracht. Das schafft am Prozessorsockel Platz für große und runde Lüfter.

Das A7V133 ist neben den Platinen von Abit und MSI die beste Wahl für Übertakter: es besitzt sämtliche relevanten Overclocking-Features. Tuning-Freunde können den Front-Side-Bustakt praktisch frei wählen; Spannung und Multiplikator lassen sich flexibel einstellen, wahlweise per DIP-Switch oder im BIOS.

Kleinere Schwächen trüben aber das Gesamtbild. Wer eine Voodoo5 einsetzen will, kann beim A7V133 den Promise-Controller nicht nutzen - die Karte blockiert die zwei IDE-Anschlüsse. Ein »Clear CMOS« Jumper, mit dem das BIOS in den Originalzustand versetzt werden kann, fehlt. Lediglich zwei Lötbrücken sind vorhanden, die mühsam mit einem Schraubenzieher verbunden werden müssen und noch dazu ungünstig hinter der Batterie platziert sind.

Problematisch ist auch die Installation des Promise-Controllers. Einsteiger verzetteln sich hier schnell und ruinieren ihre Windows-Installation. Schließlich ist es nicht unbedingt ein gutes Zeichen, dass Asus einen mehrseitigen Problem-Löser ins Netz gestellt hat.

 

Produktname A7V133
Preis DM 349,-
Speicher 3x SDRAM PC100/PC133
Ausgänge Seriell/Parallel/USB 2/1/4
ISA/AMR -/1
Software Treiber, PC-Cillin
Lüfteranschlüsse 4
Onboard sound Cirrus CS4299 (AC97)
Handbuch Englisch, gedruckt
Sonstige Ausstattung USB-Blende, Kabel
AGP/PCI-Slots AGP Pro 4X/5
DMA-Modus DMA/100
Front Side Bus 90-145 MHz DDR
Einstellbar in X-MHz-Schritten 1
Spannung 1.10 - 1.85 V
Multiplikator 5.5-12.5
BIOS Gut
Übertaktungsoptionen Sehr gut
Sonstige Eigenschaften -

Ausstattung
Übertaktung
Praxis

Gesamt

Positiv  Üppige Ausstattung
 Übertakter-Optionen
 zusätzlicher DMA/100- IDE-Controller
Negativ  Praxisprobleme
 Umständliche Treiber-Installation

Web:  http://www.asuscom.de

 


Asus A7V

 Üppige Ausstattung
 Übertakter-Optionen
 zus. IDE-Controller
 Praxisprobleme
 Umständliche Installation



Testfeld
 Asus A7V133
Abit KT7A-RAID
DFI AK75EC
MSI K7T-TurboR
Fazit


19.05.2001 * © 1998-2001 Christian Gögelein * Homepage: http://www.pc-tipps.de * Kontakt: webmaster@pc-tipps.de

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